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Veröffentlicht von: Kerstin Möller

Lesedauer:  7 Min.
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Verfasst: 29.11.2019

Aktualisiert: 29.11.2019

Hilft CBD Öl gegen Depressionen?

CBD Öl gegen Depressionen

Cannabidiol (CBD) ist eine natürliche Substanz, die als ein Cannabinoid bekannt ist. Cannabinoide kommen in der Cannabispflanze vor. Cannabispflanzen werden nicht selten Hanf oder Marihuana je nach dem Gehalt von Tetrahydrocannabinol (THC) genannt. THC ist ein anderes Cannabinoid.

THC steht im Zusammenhang mit dem Gefühl, betrunken zu sein. CBD verursacht jedoch keine psychoaktiven Effekte wie THC.

CBD kann aus allen Cannabissorten gewonnen werden. In der EU darf es allerdings nur aus dem Nutzhanf gewonnen werden, der aus den lizenzierten Samen in der EU angebaut wurde.

In den letzten Jahren wurde CBD sehr populär. Die neuesten Studien berichten über zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Einige Forscher nehmen an, dass CBD Öl bei Symptomen der Depressionen nützlich sein könnte.

Wie kann CBD helfen?

Wenn Sie vorhaben, CBD zu therapeutischen Zwecken zu nutzen, ist es wichtig zu verstehen, dass CBD noch nicht ausreichend erforscht ist. In den letzten 10 Jahren gab es viele Studien, aber die meisten davon wurden an Tieren durchgeführt.

Das bedeutet, dass der mögliche Nutzen von CBD bei Depressionen beim Menschen derzeit meist spekulativ ist.

CBD kann dennoch einige Vorteile bei Depressionen haben, vor allem bei solchen Symptomen wie

  • Angstzustände
  • kognitive Störungen
  • unangenehme Unruhe beim öffentlichen Reden

CBD könnte auch bei Erkrankungen nützlich sein, die mit einer Depression verbunden sind, wie zum Beispiel chronische Schmerzen.

Was sagen Studien über die Wirkung von CBD gegen Depressionen?

Experten glauben, der potenzielle Nutzen von CBD bei einer Depression stehe im Zusammenhang mit seiner positiven Wirkung auf die Serotoninrezeptoren im Gehirn. Niedrige Serotonin-Werte sollen mit einer Depression verbunden sein. CBD erhöht Serotonin-Werte nicht, aber es kann darauf wirken, wie diese Rezeptoren im Gehirn auf Serotonin, das bereits im Körper vorhanden ist, reagieren.

Eine 2014 durchgeführte Studie an Tieren stellte fest, dass CBD antidepressive und angstlösende Wirkungen ausübte.

Eine neuere Analyse bestehender Studien aus dem Jahr 2018 ergab, dass CBD einen Anti-Stress-Effekt hat und stressbedingte Depressionen bewältigen kann.

Wie bereits erwähnt ist CBD ein neues Gebiet, das aktiv erforscht wird. Neue Studienergebnisse und Analysen werden jedes Jahr veröffentlicht. Da Forscher CBD und seinen Nutzen oder Risiken besser zu verstehen beginnen, werden Informationen zur Anwendung der CBD-Produkte ständig aktualisiert.

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Cannabidiol und Antidepressiva im Vergleich

Wenn es um die Behandlung einer Depression geht, so hat CBD keine besonderen Vorteile den Antidepressiva gegenüber.

Bei den meisten Antidepressiva dauert es Wochen, bis die Wirkung eintritt. Eine 2019 durchgeführte Studie an Tieren ergab jedoch, CBD habe eine schnelle und anhaltende Wirkung, die der Wirkung der Antidepressiva ähnlich ist.

Des Weiteren ist CBD imstande, die Nebenwirkungen der Antidepressiva zu verringern. Schlaflosigkeit, sexuelle Funktionsstörungen und Agitation sind häufige Nebenwirkungen der Antidepressiva. Solche Wirkungen kann CBD nicht verursachen.

Obwohl CBD einige Vorteile anbietet, soll es Antidepressiva nicht ersetzen. Sie sollten nie die verschriebenen Medikamente eigenmächtig absetzen, ohne vorher mit dem behandelnden Arzt gesprochen zu haben.

Wenn Sie plötzlich das verschriebene Antidepressivum absetzen, müssen Sie mit seriösen Nebenwirkungen rechnen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie das Antidepressivum absetzen möchten, weil die Dosierung und die Häufigkeit der Einnahme allmählich verringert werden sollen.

Was tun, wenn ich eine Angststörung habe?

Eine Depression tritt häufig zusammen mit einer Angststörung auf und umgekehrt. Hat man eine Depression, ist es wahrscheinlich, dass auch eine Angststörung vorhanden ist. CBD soll bei beiden Problemen helfen.

Eine Studie ergab, dass Personen, die 600mg CBD einnahmen, eine deutlich geringere soziale Angststörung hatten im Vergleich mit der Anwendung eines Placebos. Eine andere Studie zeigte, dass eine kleinere Dosierung von 300mg CBD dieselbe Wirkung bei der Angststörung hatte. Die Angststörung kann auch mit einem niedrigen Serotonin-Spiegel verbunden sein. Die Wirkung von CBD auf die Serotonin-Rezeptoren könnte zum Teil diese Effekte erklären.

Hat Cannabidiol Nebenwirkungen?

Es sieht so aus, dass CBD entweder keine oder nur geringe Nebenwirkungen hat. Je nach individuellen Besonderheiten kann der Anwender einige Nebenwirkungen bekommen:

  • Durchfall
  • Schwindel
  • Gewichtsänderung
  • Appetitsänderung

Eine Studie fand heraus, dass die Verabreichung der CBD-reichen Cannabisauszüge zu einer Lebertoxizität bei Mäusen führt. Einige Mäuse in jener Studie erhielten jedoch außergewöhnlich hohe Dosierungen von CBD.

Momentan ist es wegen Mangel an Forschungen nicht klar, ob CBD irgendwelche nachhaltige Nebenwirkungen hat. Merken Sie sich, dass es nicht bedeutet, dass es keine solchen Nebenwirkungen gibt. Es bedeutet bloß, dass Forscher sie noch nicht gefunden haben.

Im Allgemeinen gilt CBD laut der WHO als sicher. Es wird aber darauf hingewiesen, dass Wechselwirkungen zwischen CBD und anderen Medikamenten zu Nebenwirkungen führen können.

Um das Risiko der Nebenwirkungen zu reduzieren, sprechen Sie mit Ihrem Arzt vor der Anwendung eines CBD-Produktes. Das ist wichtig, wenn Sie rezeptfreie Medikamente, Kräuter, Nahrungsergänzungsmittel oder rezeptpflichtige Arzneimittel, die mit Grapefruit nicht eingenommen werden sollen, zu sich nehmen. Sowohl CBD als auch Grapefruit üben eine Wirkung auf Cytochrome P450 aus. Das ist eine wichtige Klasse der Enzyme, die sich am Metabolismus beteiligen.

Wie CBD gegen Depressionen anwenden?

CBD online kaufen können Sie in vielen Darreichungsformen:

  • Orale Formen. Dazu gehören Öle, Tinkturen, Kapseln und Sprays. Öle und Tinkturen können in die Nahrung gemischt werden.
  • Nahrungsmittel und Getränke. Besonders beliebt sind CBD Kaugummis.
  • e-Liquids. Das Dampfen ermöglicht eine schnelle Aufnahme von CBD in die Blutbahn. Allerdings gibt es Debatten, ob diese Methode des CBD-Konsums auf Dauer gesund und sicher ist. Husten und Hustenreiz sind möglich.
  • Topika. Mit CBD angereicherte Schönheitsprodukte, Lotions, Cremes, Salben und Körperbutter sind im Augenblick ein großes Geschäft. Solche Produkte werden direkt auf die Haut aufgetragen. Topisches CBD hilft am besten gegen Schmerzen, bei seelischen Problemen kaum wirksam.

Fazit

CBD wird zu einem immer beliebteren Mittel für eine Reihe von Gesundheitsproblemen, einschließlich Depressionen. Wenn Sie CBD ausprobieren möchten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Studien haben gezeigt, dass CBD Produkte im Allgemeinen sicher sind, sie können jedoch mit Medikamenten wechselwirken. Es ist eine gute Idee, Medikamente und andere Nahrungsergänzungsmittel, die Sie einnehmen, auf Wechselwirkungen zu prüfen.


Einzelnachweise

  1. Marija Darkovska-Serafimovska, Tijana Serafimovska, Zorica Arsova-Sarafinovska, Sasho Stefanoski, Zlatko Keskovski, and Trajan Balkanov. Pharmacotherapeutic considerations for use of cannabinoids to relieve pain in patients with malignant diseases. J Pain Res. 2018; 11: 837–842.
  2. José A. Crippa, Francisco S. Guimarães, Alline C. Campos, and Antonio W. Zuardi. Translational Investigation of the Therapeutic Potential of Cannabidiol (CBD): Toward a New Age. Front Immunol. 2018; 9: 2009.
  3. Sales AJ, Fogaça MV, Sartim AG, Pereira VS, Wegener G, Guimarães FS, Joca SRL. Cannabidiol Induces Rapid and Sustained Antidepressant-Like Effects Through Increased BDNF Signaling and Synaptogenesis in the Prefrontal Cortex. Mol Neurobiol. 2019 Feb;56(2):1070-1081.
  4. Bergamaschi MM, Queiroz RH et al. Cannabidiol reduces the anxiety induced by simulated public speaking in treatment-naïve social phobia patients. Neuropsychopharmacology. 2011 May;36(6):1219-26.
  5. Vanessa P. Soares and Alline C. Campos. Evidences for the Anti-panic Actions of Cannabidiol. Curr Neuropharmacol. 2017 Feb; 15(2): 291–299.
  6. CANNABIDIOL (CBD) Pre-Review Report. Expert Committee on Drug Dependence. Thirty-ninth Meeting Geneva, 6-10 November 2017. Abrufbar unter https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/5.2_CBD.pdf
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