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Veröffentlicht von: Kristian Klein

Lesedauer:  6 Min.
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Verfasst: 28.11.2019

Aktualisiert: 28.11.2019

CBD Wirkung

Wirkung von CBD auf den Körper

Vielleicht haben Sie gehört, dass viele Leute CBD verwenden. Die chemische Substanz, die natürlich in Cannabispflanzen vorkommt, hat keine berauschende Wirkung, aber eine Vielzahl anderer Effekte, die sie sehr beliebt machen. Obwohl klinische Studien diese Ergebnisse nicht unbedingt belegen, testen viele Menschen CBD (was für Cannabidiol steht) für sich. Überall in der EU reiben die Menschen CBD-Cremes und Salben in schmerzende Gelenke ein, nehmen CBD Öle oral ein, kauen CBD Gummis und dampfen CBD e-Liquids in der Hoffnung, sich zu entspannen und besser zu fühlen.

Bevor wir uns mit der Wirkung von CBD im Körper auseinandersetzen, müssen wir einige Grundlagen näher beleuchten. CBD ist eine von 80+ natürlichen chemischen Substanzen, die oft mit dem Begriff Cannabinoide bezeichnet werden. CBD ist nicht-psychoaktiv, d. h. es macht den Anwender nicht high und berauscht ihn nicht. Die chemische Substanz, die für ein High-Gefühl verantwortlich ist, heißt THC (Tetrahydrocannabinol). Da CBD und THC unterschiedliche chemische Strukturen haben, wirken sie unterschiedlich auf die Rezeptoren im Körper und verfügen über einzigartige Wirkungen.

  • THC bindet sich direkt an die Zellenrezeptoren, um eine psychoaktive Reaktion zu erzeugen.
  • CBD bindet sich indirekt an die Zellrezeptoren, um die Signalübertragung und den Stoffwechsel anderer Chemikalien für eine Vielzahl positiver Effekte zu regulieren.

Wie wirkt CBD auf das Endocannabinoid-System?

Die in den letzten 40 Jahren durchgeführten Studien identifizierten ein großes und komplexes System im Körper, das als das Endocannabinoid-System bezeichnet wurde. Laut vielen Studien hilft das Endocannabinoid-System bei der Regulierung vieler Dinge, z. B. Gehirnfunktionen, Stimmung, Immunantwort, Schlaf, Entzündungen, Stress und Schmerzen.

Dieses System besteht aus den Endocannabinoiden - den körpereigenen Botenstoffen -, Zellrezeptoren für Cannabinoide und Enzymen, die Cannabinoide abbauen. Die Rezeptoren des Endocannabinoid-Sysmtems befinden sich überall im Körper und sind der Hauptsignalisierungskanal dafür, wie der Körper auf Stimuli reagiert.

Neben den vom Körper produzierten Cannabinoiden können auch pflanzliche Cannabinoide wie CBD auf das Endocannabinoid-System wirken. Wenn man CBD konsumiert, interagiert es mit den Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems im ganzen Körper. Im Besonderen interagiert CBD mit den CB1- und CB2-Rezeptoren.

  • CB1 (Cannabinoid-Rezeptoren vom Typ 1) befinden sich in Hülle und Fülle in dem Gehirn und dem Zentralnervensystem mit einigen Rezeptoren auch in Drüsen, der Milz, dem Herzen und anderen Stellen.
  • CB2 (Cannabinoid-Rezeptoren vom Typ 2) befinden sich in peripheren Geweben und Zellen des Immunsystems.

Diese 2 Typen der Rezeptoren werden als Signalpfade für die Wahrnehmung von Schmerzen, Angst, Stress und Entzündungen erkannt. CBD wirkt auf diese Rezeptoren indirekt, reguliert die zum Gehirn übertragenen Signale. Dies reduziert Schmerzen und Entzündungen.

Dieser Effekt hat ein deutliches Potenzial zur Reduzierung der Symptome vieler Gesundheitsprobleme, vor allem Schmerzen und Entzündungen. Diese Gesundheitsprobleme umfassen Schmerzen wegen Überbelastungen, Hauterkrankungen wie Akne oder Schuppenflechte, Sportverletzungen, allgemeine Entzündungen u. v. m.

Welche Wirkung hat CBD auf das Gehirn?

Zusätzlich zu den anderen Auswirkungen von CBD auf das Endocannabinoid-System wirkt es sich auch positiv auf die Aufnahme und den Stoffwechsel von Chemikalien im Gehirn aus. Eine der am besten dokumentierten Wirkungen ist der Einfluss von CBD auf Serotonin.

Es wurde gezeigt, dass CBD auf die Serotoninproduktion im Gehirn einwirkt und diese stimuliert. Ein erhöhter Serotoninspiegel kann zur Linderung von Angstzuständen, Depressionen und Migränesymptomen beitragen.

CBD wirkt auch auf Gliazellen im Gehirn. Gliazellen unterstützen die Neuronen im Gehirn. Wenn Gliazellen aus einem beliebigen Grund überaktiv werden, können sie zu hypersensiblen Reaktionen auf verschiedene Stimuli führen, wie z. B. Schmerzen oder Licht. CBD hilft bei der Regulation der Aktivität der Gliazellen und bringt sie wieder auf ein normales Niveau.

Andere Wirkungsweisen von CBD im Körper

Bis März 2019 wurden über 11 Tsd. wissenschaftliche und medizinische Studien zu CBD veröffentlicht. Mehr als die Hälfte dieser Studien wurde in den letzten 5 Jahren veröffentlicht und Hunderte weitere laufen noch. Die vorhandene Forschung hat viele Wirkungsweisen von CBD im Körper gezeigt. Wir haben nur betrachtet, wie CBD auf CB1- / CB2-Rezeptoren, Serotonin und Gliazellen wirkt. Diese drei Beispiele gehören zu den am meisten untersuchten Effekten. Nachfolgend finden Sie eine Liste einiger anderer Weisen, mit denen die medizinische Forschung gezeigt hat, wie CBD auf den Körper wirkt:

  1. CBD kann Unruhe und Angst in Stresssituationen reduzieren.
  2. CBD ist imstande, die Abhängigkeit von THC zu reduzieren. Außerdem kann CBD bei anderen Suchterkrankungen helfen.
  3. Cannabinoide sind imstande, das Fortschreiten der neurodegenerativen Erkrankungen zu reduzieren.
  4. CBD wäre eine hochwirksame Alternative zur Verbesserung der Lebensqualität bei Patienten mit einigen Hauterkrankungen.

Fazit

Bei all den verschiedenen Methoden, mit denen nachgewiesen wurde, wie CBD auf den Körper wirkt, ist es leicht zu verstehen, warum so viele Menschen zu CBD greifen. Wenn man mit einer Erkrankung zu kämpfen hat und mehr über die Ergebnisse erfahren möchte, lesen Sie unsere Beiträge zu Verwendungsmöglichkeiten und Auswirkungen von CBD. In diesem CBD Ratgeber helfen wir Ihnen, eine begründete Entscheidung zu treffen, indem wir Beweise aus klinischen Studien zu CBD zeigen. Darüber hinaus enthält der Ratgeber ausführliche Artikel, in denen das Potenzial von CBD bei verschiedenen Gesundheitsproblemen beschrieben wird.

Möchten Sie CBD Öl kaufen, wissen aber nicht, wie Sie ein gutes Produkt wählen? Lesen Sie dann in unserem Ratgeber darüber.


Einzelnachweise

  1. Elon Eisenberg, Simon Vulfsons. The Endocannabinoid System, Cannabinoids, and Pain. Rambam Maimonides Med J. 2013 Oct; 4(4). URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3820295/
  2. Sumner Burstein. Cannabidiol (CBD) and its analogs: a review of their effects on inflammation. URL: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0968089615000838
  3. Makriyannis, AMechoulam, RPiomelli, D. Therapeutic opportunities through modulation of the endocannabinoid system. Neuropharmacology 48 (2005) 1068-1071. URL: https://escholarship.org/uc/item/32c218jx
  4. Palmieri B1, Laurino C, Vadalà M. A therapeutic effect of cbd-enriched ointment in inflammatory skin diseases and cutaneous scars. Clin Ter. 2019 Mar-Apr;170(2):e93-e99.
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